Kai Whittaker | Die Mobilität für morgen mitgestalten
17934
post-template-default,single,single-post,postid-17934,single-format-standard,qode-quick-links-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,, vertical_menu_transparency vertical_menu_transparency_on,qode-title-hidden,qode-theme-ver-11.0,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

Die Mobilität für morgen mitgestalten

Seit über 50 Jahren ist die Schaeffler-Tochter LuK Technologieführer im Bereich Systeme und Komponenten für den Antriebsstrang von Fahrzeugen. Im Austausch mit Vorstandsmitglied Matthias Zink (CEO Automotive Schaeffler AG) und Trudbert Kraus, Leiter Operations des Unternehmensbereichs Getriebesysteme, konnte ich mich überzeugen, dass Schaeffler den Übergang in die Elektromobilität mitgestalten möchte.

Die Schaeffler Gruppe hat weltweit 75 Werke und macht einen Umsatz von mehr als 13 Milliarden Euro. In den LuK-Werken Bühl, Bußmatten, Sasbach und Kappelrodeck sind insgesamt rund 5.400 Mitarbeiter beschäftigt, darunter Leiharbeiter und circa 150 Auszubildende. Im Mittelpunkt steht die Stanzerei, Härterei, Zerspanung und Montage von Produkten wie dem Zweimassenschwungrad oder der Doppelkupplung.

Beim Rundgang durch die Produktionshalle der CVT-Kette in Bußmatten, erklärte mir Bereichsleiter Kraus, dass dort circa 6.500 CVT-Ketten für stufenlose, automatische Getriebe hergestellt werden. Nach Fertigstellung der sich im Bau befindenden neuen Produktionshalle mit einer Investitionshöhe von 20 Millionen Euro wird sich diese Kapazität verdoppeln.

Das Portfolio von Schaeffler modernisere sich ständig, berichtete mir CEO Matthias Zink. Auch wenn die Zahl der in Deutschland zugelassenen Elektroautos noch stark zu wünschen übrig lässt, wolle Schaeffler nicht nur das mit Verbrennungsmotor angetriebene Auto von heute, sondern auch das Hybrid- oder Elektroauto von morgen mit Antriebssystemen bestücken.

Ich finde es klasse, dass Schaeffler dabei sein möchte, wenn die E-Mobilität voll durchstartet. Gerade im Landkreis Rastatt ist der Automobilbau ein unheimlich wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft. Auch in Zukunft soll diese Wertschöpfung auch bei uns in Mittelbaden stattfinden und nicht nur im Silicon Valley. Ich begrüße es deshalb sehr, dass sich Zulieferer wie Schaeffer für diese kommende Herausforderung vorbereiten.

v.l.n.r. Trudbert Kraus, Kai Whittaker MdB, Matthias Zink