Kai Whittaker | Papier oder doch lieber Digital?
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Papier oder doch lieber Digital?

Wie lesen Sie Ihre Bücher? Immer noch ganz klassisch in Papierform oder schon modern auf einem Tablet? Ich lese immer mehr auf meinem Tablet, da es leicht und handhabbar ist. Vor allem auf Reisen erspart es mir das Schleppen der kiloschweren Bücher. Fakt ist, dass im Jahr 2015 rund 27 Millionen E-Books in Deutschland verkauft wurden – Trend steigend.

E-Books werden aber nicht nur im Internet verkauft, sie können auch über Büchereien ausgeliehen werden. In meinem Wahlkreis gibt es eine solche Bücherei, nämlich die Katholische öffentliche Bücherei in Kuppenheim. Dort sorgen Ehrenamtliche mit viel Herzblut dafür, dass man Bücher und E-Books ausleihen kann. Leider wird es für die Bücherei zunehmen schwerer, das Angebot mit einem relativ kleinen Budget aufrechtzuerhalten. Dies liegt unter anderem daran, dass es unterschiedliche Regeln für E-Books und Bücher gibt. Während Bücher ohne Genehmigung der Verlage ausgeliehen werden dürfen, braucht man bei E-Books individuelle Lizenzen für die Ausleihe.

Der Gesetzgeber muss an dieser Stelle nachsteuern. Die Große Koalition hat sich dazu verpflichtet, zu überprüfen, „ob den Öffentlichen Bibliotheken gesetzlich das Recht eingeräumt werden sollte, elektronische Bücher zu lizenzieren.“ Daher sollten wir diesem Thema nachgehen und dafür sorgen, dass auch mit neuen Medien das Lesen ermöglicht wird.