Kai Whittaker | Warum die CDU von Sieg zu Sieg eilt
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Warum die CDU von Sieg zu Sieg eilt

Kramp-Karrenbauer, Günther, Laschet. Drei CDU-Spitzenkandidaten, die schon abgehakt waren. Und jetzt sind sie Ministerpräsidenten. Ein Erklärungsversuch.

Zum einen war da schlicht und ergreifend die schlechte Politik von Rot-Grün in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen bzw. die Aussicht auf eine rot-rote Regierung im Saarland. Die Sozialdemokraten haben in der Schulpolitik oft Chaos gestiftet und das Chaos auf den Straßen gebilligt. Die innere Sicherheit beschränkte sich eher auf Täter- denn auf Opferschutz. Die Kompetenzwerte waren dementsprechend sehr schwach für die SPD.

Zum anderen setzt die SPD auch auf das falsche Pferd und damit meine ich nicht Martin Schulz, sondern das Thema soziale Gerechtigkeit. Wenn in einem Land 70 Prozent der Menschen sagen, es ginge ihnen so gut wie nie zu vor, dann kann die Botschaft von unfairer Verteilung und mehr Umverteilung kaum verfangen. Das Potenzial der anderen 30 Prozent muss sich die SPD auch noch mit Grünen und den Linken teilen. Die Union hingegen setzt klar auf die Themen Wohlstand erhalten, Familien stärken und Sicherheit durchsetzen.

Die Menschen spüren, dass es in den nächsten vier Jahren schwieriger wird, sich in einer zunehmend unübersichtlicheren, unberechenbareren Welt durchzusetzen und Europa zusammenzuhalten. Dass die Kanzlerin krisenerprobt ist und überlegt agiert, honorieren die Wähler. Sie vertrauen Angela Merkel und das spürt man in diesen Tagen ganz deutlich. Dieses Grundvertrauen hat sich auf alle Landtagswahlen ausgewirkt. Es bleibt dabei: Angela Merkel und die CDU bleiben die beste Wahl.