Kai Whittaker MdB | Aktienrente - aber richtig
Kai Whittaker (*10.04.1985 in Baden-Baden) ist Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Rastatt. Seit seiner ersten Legislaturperiode ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss Arbeit und Soziales. Die Themen, die den Ausschuss A&S beschäftigen, sind ganz nah am Leben der Menschen: Arbeitsmarkt und Arbeitslosigkeit, soziale Sicherungssysteme und Rente, Inklusion und Teilhabe.
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Aktienrente – aber richtig

Das Thema kapitalgedeckte Rente ist mir ein Herzensanliegen. Wir müssen nämlich in Deutschland ein System entwickeln, das dem demografischen Wandel Stand hält, um sichere und ausreichende Renten in Deutschland zu garantieren. Dabei darf natürlich auch die arbeitende Bevölkerung nicht übermäßig belastet werden, also spielt das Thema Generationengerechtigkeit eine entscheidende Rolle.

 

Nun hat die Ampel-Regierung unter Führung der FDP großspurig angekündigt eine Aktienrente einführen zu wollen. So weit, so gut. Leider stellte sich dann jedoch heraus, dass diese mit einem Mini-Betrag von 10 Mrd. Euro viel zu dünn bemessen ist. Dann der nächste Klopper: Nun steht sie gar nicht mehr im Haushaltsplan – wann und ob sie überhaupt kommt ist unklar.

 

Ich finde, dass wir als Union dringend ein gutes eigenes Konzept einer kapitalgedeckten Rente brauchen, denn die sehe ich als finanzierbaren und gerechten Weg, um die Rente zu sichern. Dazu habe ich vor einiger Zeit ein „Kinder-Rentengeld“ vorgeschlagen, wo der Staat bei Geburt 5000 Euro in einem Staatsfonds anlegt und dieses über die Jahrzehnte erwirtschaftete Geld zum Renteneintritt monatlich ausgezahlt wird.

(AP7 Såfa ist der staatliche Pensionsfond von Schweden)

Um mir anzuschauen wie andere Länder ihre Rente sichern, bin ich nach Norwegen und Schweden gereist. In Schweden gibt es einen Rentenfonds, der am Kapitalmarkt Geld erwirtschaftet und damit sehr gut fährt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich aber auch für einen privat gemanagden Fonds entscheiden. Norwegen hingegen hat einen großen Staatsfonds, von dem jährlich ein kleiner Betrag in den norwegischen Haushalt fließt, wovon sozusagen indirekt auch die Rentenzahlungen profitieren.

(Bei meiner Reise hat mich das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Stockholm unter der Leitung von Frau Baumann tatkräftig unterstützt.)

Die Gespräche die ich auf dieser Reise mit Abgeordneten der Parlamente, der Konrad-Adenauer-Stiftung vor Ort, Politikern und Experten führte, haben mich sehr inspiriert dieses Thema weiterhin hartnäckig zu verfolgen. Damit wir gemeinsam in der Partei ein richtig gutes Konzept erarbeiten, welches besser früher als später zum Tragen kommt. Denn jeder Tag zählt.