Kai Whittaker | Angepackt: Beim Abschleppdienst
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Angepackt: Beim Abschleppdienst

Gerne besuche ich in meinen Wahlkreiswochen regelmäßig kleine und mittelständische Unternehmen. Vor Ort erkundige ich mich nach bundespolitischen Anliegen und Problemen. Als „Praktikant“ packe ich auch mal ein paar Stunden aktiv an. So gewinne ich die besten Einblicke in die praktischen Herausforderungen unserer Mittelständler.

Diesmal war ich mit dem Abschleppdienst Klotter in Baden-Baden unterwegs. Die Arbeitsbereitschaft von Roland Klotter und seinem Team ist enorm. Ihr Abschleppdienst ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar. Um uns zu helfen, wenn unsere Autos einmal eine Panne haben oder in einen Unfall verwickelt sind.

Das Abschleppdienst aufregend ist, konnte ich gleich in der Praxis erleben. Wir hatten ein Wohnmobil abgeschleppt, welches Bremsflüssigkeit verloren hatte – ausgerechnet am letzten Urlaubstag. So ein großes Wohnmobil, hatte selbst Herr Klotter noch nicht abgeschleppt.

Probleme verursacht momentan die französische Umsetzung der europäischen Entsenderichtlinie. Diese EU-Richtlinie sieht vor, dass Arbeitnehmer, die ins Ausland entsendet werden, den gleichen Lohn erhalten wie ihre einheimischen Kollegen. In Frankreich ist man da in den letzten Jahren aber leider über das Ziel hinausgeschossen.

Gerade in unserer deutsch-französischen Grenzregion leiden Unternehmer wie Herr Klotter unter bürokratischen Hürden wie kompliziertem Anmeldeverfahren, umfängliche Dokumentierungs- und Nachweispflichten in französischer Sprache oder einem benutzerunfreundlichen elektronischen Meldeportal.

Die CDU-geführte Bundesregierung ist an dem Thema dran. Frankreich hat zwischenzeitlich auf die Erhebung einer pauschalen Verwaltungsgebühr in Höhe von 40 Euro verzichtet, die für jede Entsendung eingeführt werden sollte. Ich begrüße das – und werde mich im Deutschen Bundestag für weitere Erleichterungen einsetzen.



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