Kai Whittaker | Buntes Treiben in der Region
19574
post-template-default,single,single-post,postid-19574,single-format-standard,cookies-not-set,qode-music-1.0.1,qode-news-1.0.2,qode-quick-links-1.0,qode-tours-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,, vertical_menu_transparency vertical_menu_transparency_on,qode-title-hidden,qode_grid_1300,footer_responsive_adv,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-16.6,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.5.1,vc_responsive

Buntes Treiben in der Region

Die schönen spätsommerlichen Tage waren ideal, um einige der zahlreichen Feste in der Region zu besuchen. Traditionell finden am letzten Wochenende der Sommerferien einige der bekanntesten Feste der Region statt.

Einmalig war allerdings die 775 Jahrfeier in Ottenau. Die Ottenauer Vereine hatten ein beeindruckendes 3-tätiges Fest auf die Beine gestellt. Neben einem großen Festzelt mit Konzerten und weiteren Show-Acts, gab es auch eine Leistungsschau der örtlichen Vereine und Unternehmen.

Ich war am Samstag, bei der offiziellen Eröffnung des Festes durch Oberbürgermeister Christof Florus. Dieser kam mit einem der ältesten Ottenauer auf das Fest, dem „Orient Express“. 1897 in den Bergmann-Industriewerken gebaut, kehrt der erste marktfähige Benzinkraftwagen nun wieder zurück in seine Heimat und hatte einen gebührenden Auftritt.

Meine Leistungen in Erste-Hilfe konnte ich beim Deutsches Roten Kreuz Ortsverein Gaggenau-Ottenau unter Beweis stellen. Zum Glück gibt es mittlerweile an vielen öffentlichen Orten Defibrillatoren, die Ersthelfer im Notfall nutzen können. Von der sprachlichen Anleitung des dort vorgestellten Gerätes, könnte sich jedenfalls manche Handy-Sprachausgabe noch eine Scheibe abschneiden.

Weiter ging es zum Eberbachfest in Haueneberstein. Das traditionsreiche Fest beginnt mit einem kleinen Brezelsteckenumzug vom Rathausplatz zum Eberbach. Leider gab es keine Brezel für mich, aber immerhin durfte ich einige der sonstigen angebotenen Speisen und Getränke probieren. Während man so dem Flusslauf des Eberbachs von Stand zu Stand zieht, kommt man ganz automatisch ins Gespräch mit Helfern und Organisatoren den zahlreichen beteiligten Vereine. Eine tolle Sache!  Ein Profi-Tipp von mir: Am besten von hinten nach vorne durchlaufen, sonst kommt man fast nicht bis zum Schluss!

Das größte Fest in der Region ist das Bühler Zwetschgenfest. Die gesamte Bühler Innenstadt wird zur Festmeile mit zahlreichen Bühnen und Fahrgeschäften. Aufs Neue beeindruckt hat mich der Festumzug. Über 60 Teilnehmende Gruppen gaben ein wundervolles Beispiel für das vielfältige Engagement und Brauchtum. Von Kindergärten und Sportvereinen, über gemeinnützige Vereine wie die Bühler-Tafel e.V. und die Caritas, bis hin zu Blasmusikkapellen aus der gesamten Region, war für alle Zuschauer etwas geboten. Ein gelungener Abschluss eines intensiven Wochenendes. Ich freue mich schon, wenn ich im kommenden Jahr wieder dabei sein darf.



X