CDU kämpft gegen Motorradlärm
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CDU kämpft gegen Motorradlärm

Zu Beginn der neuen Motorradsaison rufe ich gemeinsam mit regionalen CDU-Politikern für einen konzertierten Kampf gegen Motorradlärm auf allen politischen Ebenen auf.

„Lärmbelästigung durch Motorräder ist für unsere Bürgerinnen und Bürger ein großer Störfaktor. Besonders akut ist das Problem in Geroldsau, Loffenau, Michelbach und Oberbeuern. Nach sommerlichen Wochenenden erreicht uns stets eine Welle an Kritik über den nervtötenden Krach. Wir dulden in unseren Gemeinden keine rasenden oder manipulierten Motorräder. Sie rauben den Menschen die Nerven und bringen auch gesetzestreue Motorradfahrer in Verruf“, so die für diese Ortschaften bzw. Stadtteile zuständigen CDU-Fraktionsvorsitzenden Ansgar Gernsbeck (Baden-Baden), Andreas Paul (Gaggenau) und Bertram Herb (Loffenau).

Wir dulden in unseren Gemeinden keine rasenden oder manipulierten Motorräder. Sie rauben den Menschen die Nerven und bringen auch gesetzestreue Motorradfahrer in Verruf.

Für die Anschaffung und Nutzung von Blitzer-Anhängern zur intensiveren Geschwindigkeitskontrollen von Motorrädern im Stadtkreis Baden-Baden spricht sich Ansgar Gernsbeck aus. „Ohne konsequente Kontrolle ist das Problem leider nicht in den Griff zu bekommen“, so Gernsbeck. Unterstützung erhält Gernsbeck vom stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Andreas Merkel: „Nach den positiven Erfahrungen in Baden-Baden, sollten auch im Landkreis Rastatt mobile Blitzer-Anhänger benutzt werden, um gezielt Motorräder zu kontrollieren. Ein wichtiges Abschreckungsmittel ist in diesem Zusammenhang auch das konsequente Auferlegen von Fahrtenbüchern für Motorradfahrer, welche nicht eindeutig identifiziert werden können“, so der Gaggenauer CDU-Kreisrat Merkel.

Letztes Jahr hatte ich mich nach Bürgerbeschwerden aus Loffenau und Michelbach beim Landratsamt Rastatt gezielt für verstärkte Fahrtenbuchauflagen für Motorradfahrer eingesetzt. Wie ich jetzt erfahren habe, wurden im Landratsamt dafür nun entsprechende personelle Kapazitäten aufgebaut. Seit September 2018 wurden bereits mehrfach Androhungen für die Auferlegung von Fahrtenbuchauflagen ausgesprochen. In drei Fällen wurde den Haltern der jeweiligen Fahrzeuge Fahrtenbücher auferlegt. Ich finde: Rasende Motorradfahrer dürfen sich nicht hinter ihren Schutzhelmen verstecken, sondern müssen zur Rechenschaft gezogen werden!

Leider wird beim Thema Motorradlärm allzu oft Schwarzer Peter gespielt werde. Die Kommunen erwarten vom Bund strengere Lärmvorschriften und Nachrüstungseinschränkungen. Berlin zeigt weiter nach Brüssel oder verlangt von den Ländern, dass sie manipulierte Fahrzeuge aus den Verkehr ziehen und strenger kontrollieren. Die Leidtragenden sind die lärmgeplagten Menschen vor Ort. Auch wenn dicke Bretter zu bohren sind, braucht es ein konsequentes Handeln auf allen politischen Ebenen!

Einen kleinen Erfolg gibt es jetzt aus Berlin vermelden: Klappenschalldämpfer mit Laut-/Leise-Umschaltung sollen künftig nicht mehr genehmigungsfähig sein. Entsprechende Änderungen für Autos sollen auch folgen, erfuhr ich vom Bundesverkehrsministerium. Klappenauspuffsysteme erlauben Motorradfahrern, den Schalldämpfer mittels Klappe zu umgehen. Auf Knopfdruck können solche Motorräder bisher ganz legal übermäßig laut werden. Hinzu kommen oft noch absichtlich erzeugte, künstliche Fehlzündungen, die ein lautstark knallendes Auspuffgeräusch erzeugen. Da diese Schalldämpfer in den letzten Jahren immer beliebter wurden, erhoffe ich mir von dieser Maßnahme eine allmähliche Lärmreduzierung.

Die Straßenverkehrsordnung ist klar: Bei der Benutzung von Fahrzeugen ist unnötiger Lärm verboten. Gemeinsam mit den CDU-Fraktionen in Baden-Baden, Gaggenau, Loffenau und im Rastatter Kreistag werde ich an dem Thema dranbleiben!



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