Deutsche Post arbeitet an Zustellproblemen
20218
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Deutsche Post arbeitet an Zustellproblemen

Die Deutsche Post arbeitet im Raum Baden-Baden und Rastatt weiterhin an Problemen bei der Postzustellung. Nach Beschwerden von zahlreichen Bürgern und Berichten in der Lokalpresse suchte ich zusammen mit Alexander Uhlig, Erster Bürgermeister der Stadt Baden-Baden, das Gespräch mit der Deutsche Post.

Im Herbst 2018 haben sich in meinem Wahlkreis die Beschwerden über die Postzustellung vermehrt. Diese Kritik habe ich klar und deutlich an die Deutsche Post, aber auch an die Bundesnetzagentur weitergegeben. Im Jahr 2018 hat die Bundesnetzagentur 18 Bürgerbeschwerden aus Baden-Baden erhalten und 21 aus dem Raum Rastatt. Enttäuschend war, dass die Probleme anhielten, nachdem die Deutsche Post mir gegenüber bereits Verbesserung zugesagt hatte. Meinen Unmut darüber teilte ich vor kurzem auch dem Vizepräsident der Bundesnetzagentur Peter Franke bei einem persönlichen Gespräch in Berlin mit.

Hubert Knecht, Regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post für Baden-Württemberg, räumte ein, dass es im Bereich des Zustellstützpunktes Rastatt Personalengpässe gegeben hätte. Sendungen wurden deshalb auf andere Mitarbeiter verteilt, was zu neuen Engpässen geführt habe. Ende 2018 habe die Deutsche Post in der Region deshalb 150 neue Mitarbeiter eingestellt. Im Jahr 2019 wurden bislang 27 Mitarbeiter eingestellt. Weitere 35 Einstellungen sind geplant, erfuhr ich während des Gesprächs in meinem Wahlkreisbüro

Deutschlandweit plant die Deutsche Post für die Jahre 2019 und 2020 eine Einstellung von insgesamt 10.000 neuen Mitarbeitern, um die Qualität bei der Postzustellung zu verbessern, erklärte mir Hubert Knecht. Dabei setzt die Deutsche Post auch auf eine fortschreitende Automatisierung. So bekommen in der Region die Zusteller ihre auszutragenden Sendungen bereits in der entsprechenden Gangfolge der Austragung.

Der Postlauf im Bereich der Postniederlassung Karlsruhe, die für den Stadtkreis Baden-Baden und den Landkreis Rastatt zuständig ist, lag im Dezember bei 88,4 %. Das bedeutet: 88,4% aller Briefpost wurden am Werktag nach dem Einwurftag ausgeliefert (E+1). Im Februar 2019 lag der Postlauf bereits wieder bei 95,5%. Gesetzlich vorgegeben ist ein E+1 Postlauf von mindestens 80%.

Ich bin dankbar, dass sich Hubert Knecht als zuständiger Politikbeauftragter der Deutschen Post dieser Problematik in meinem Wahlkreis aktiv angenommen hat. Natürlich werde ich weiterhin an diesem Thema dranbleiben, sowohl hier in der Region als auch in Berlin, wo die CDU-geführte Bundesregierung in dieser Legislaturperiode die bestehenden Postregulierungen überprüfen und eventuell anpassen will. Ich ermuntere alle Bürger etwaige Beschwerden an die Deutsche Post, die Bundesnetzagentur und mich weiterzuleiten.



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