Kai Whittaker | Digitalisierung in der Grundschule Vimbuch
19464
post-template-default,single,single-post,postid-19464,single-format-standard,cookies-not-set,qode-music-1.0.1,qode-news-1.0.2,qode-quick-links-1.0,qode-tours-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,, vertical_menu_transparency vertical_menu_transparency_on,qode-title-hidden,qode_grid_1300,footer_responsive_adv,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-16.6,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.5.1,vc_responsive

Digitalisierung in der Grundschule Vimbuch

Auf Initiative der CDU Vimbuch war ich in Begleitung von Thomas Schlien, Patric Kohler und Ortsvorsteher Manuel Royal zu Gast in der Tulla-Schule, der örtlichen Grundschule. Der Besuch stand ganz im Zeichen der Digitalisierung.

Seit einigen Jahren ist die Medienbildung verpflichtender Teil des Bildungsplanes in Baden-Württemberg. Wichtig: Der Umgang mit Computern und digitalen Medien soll nicht in Form von separatem „IT-Unterricht“ stattfinden, sondern in die einzelnen Fächer eingebunden werden. Im Vordergrund steht der sinnvolle Umgang mit digitalen Medien, erklärten mir Schulleiterin Brigitte Neubert und Klaus Dürk, der zuständige Fachbereichsleiter der Stadt Bühl.

Die Tulla-Schule hat schon relativ früh, vor 12 Jahren, einen Computerraum eingerichtet. Dort stehen heute 15 Rechner stehen. Die Stadt Bühl wird demnächst wichtige zusätzliche Upgrades anschaffen, wie einen festinstallierten Beamer im PC-Raum, IPads, transportable Beamer sowie ein neues Betriebssystem.

Beeindruckend: Rektorin Neubert und ihr Team haben für alle Klassenstufen einen detaillierten Medienentwicklungsplan aufgestellt. Im Mittelpunkt stehen allgemeine Kompetenzen wie die Handhabung und der sachgerechte Umgang mit Laptops, Tablets, PCs, der Maus oder Dokumenten. In den einzelnen Fächern werden dann spezielle Lernprogramme benutzt, zum Beispiel um das Lesen lernen zu unterstützen oder mehr über religiöse Feste zu erfahren.

Gute Nachrichten konnte ich aus Berlin mitbringen: Der Bund möchte in den kommenden Jahren 5 Milliarden Euro für den Auf- und Ausbau von digitaler Infrastruktur in Schulen zur Verfügung stellen. Damit der DigitalPakt Schule in Kraft tritt, muss allerdings noch das Grundgesetz geändert werden. Nur so darf der Bund allen Ländern und Kommunen Finanzhilfen für die Bildungsinfrastruktur gewähren. Ich gehe davon aus, dass diese Grundgesetzänderung bis Jahresende 2018 abgeschlossen ist. Danach können Bund und Länder die Ausgestaltung der Förderung festlegen.

Die Grundschule Vimbuch hat mit dem Medienentwicklungsplan bereits sehr wichtige Hausaufgaben erledigt, um sich für diese zusätzlichen Fördermittel zu qualifizieren. Da kann ich ein großes Lob aussprechen: Echt gut gemacht!

Ich finde: Auch in der Grundschule sollen Schüler schon kreativ an digitale Kompetenzen und digitale Technik herangeführt werden. Was ich nicht gut finde: Wenn Schüler in den Pausen nur auf ihr Smartphone gucken, anstatt miteinander zu reden oder zu spielen. Deshalb dürfen wir klassische Kompetenzen wie Kommunikation, Kooperation und Kreativität auf keinen Fall vergessen. Beides muss Hand in Hand gehen – dann sind unsere Schüler für die digitale Zukunft am besten vorbereitet!



X