Kai Whittaker | MIT Vorsitzender Carsten Linnemann zu Besuch bei innovativem 3-D Druck Unternehmen am Baden-Airpark
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MIT Vorsitzender Carsten Linnemann zu Besuch bei innovativem 3-D Druck Unternehmen am Baden-Airpark

Deutliche Worte findet Carsten Linnemann bei der Bewertung der aktuellen politischen Lage: Wir bräuchten wieder mehr wirtschaftlichen Sachverstand in der Politik!

Natürlich trifft der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU bei seinem Vortrag vor rund 70 Unternehmerinnen, Unternehmer und Mitgliedern der Union auf offene Ohren mit dieser Forderung. Zusammen mit der MIT Baden-Baden Rastatt und dem CDU Stadtbezirksverband Baden-Baden hatte ich Linnemann, der auch stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion ist, eingeladen. „Mittelstand — Quo vadis“ lautete der programmatische Titel seines Impulsvortrags.

Der Veranstaltungsort war passend gewählt: Die Stratasys GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das neben Deutschland noch weitere internationale Standorte hat und sich im schnell veränderten Markt des 3-D Druck Prototyping bewegt. Solche innovativen Mittelständler gibt es zahlreiche in meinem Wahlkreis, sie stellen die meisten Arbeitsplätze, zahlen Steuern und sind zentral für die Gemeinschaften vor Ort, da sie oft familiengeführt sind.

Andy Middleton, Geschäftsführer von Stratasys, zeigt im Vorgespräch auf, wo aus seine Sicht die Stärken und Schwächen Deutschlands im internationalen Standortwettbewerb liegen. Natürlich haben wir gut ausgebildete Fachkräfte und eine hervorragende Infrastruktur, aber die Abgabenlast und die Regulierungen sind strenger als anderswo. Auch die Speerspitze in Forschung und Entwicklung in neuen Technologien ist nicht in Deutschland zu finden.

Damit spricht er wichtige Punkte an.  Wohin geht es nun mit dem deutschen Mittelstand? Wir als Union haben versprochen, Steuern zu senken, Regulierung auf ein nötiges Maß zu beschränken und Bürokratie abzubauen. Das ist uns nur bedingt gelungen, ist Linnemanns Einschätzung, der ich im Übrigen voll zustimme. „Wir müssen an die denken, die den Karren ziehen, sonst bricht der Mittelstand weg“, appelliert er zurecht beispielsweise die Streichung des Soli endlich anzugehen. Wir dürfen uns als Wirtschaftsmacht nicht auf unseren Erfolgen ausruhen, sondern müssen auch weiterhin kluge vorausschauende Wirtschaftspolitik machen. Auch in Zukunft müssen wir den Mut und Einfallsreichtum unserer Unternehmer, unserer Mittelständler, hier bei uns fördern, nur so bleibt unser Wohlstand erhalten.

Wir müssen an die denken, die den Karren ziehen, sonst bricht der Mittelstand weg.

Im Anschluss an den Vortrag schauten wir uns auch den Betrieb an und erfuhren welche Wege der 3-D Druck als Schlüsseltechnologie gehen wird. Längst aus den Kinderschuhen der technischen Spielereien rausgewachsen, ist der 3-D Druck auch für unsere klassischen Maschinenbauer und Automobilfirmen ein unverzichtbares Instrument um neue Modelle zu testen und zur Serienreife zu bringen. Neben dem sog. „Prototyping“, sind auch in den fertigen Produkten immer mehr Elemente aus 3-D Druckern. Vom preiswerten Kleinteil bis zum hochkomplexen Bauteil im Flugzeugbau wird die ganze Bandbreite dieser Technologie in Rheinmünster deutlich.



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