Reform der Rennwettsteuer
21605
post-template-default,single,single-post,postid-21605,single-format-standard,bridge-core-2.1.1,cookies-not-set,qode-news-2.0.2,extensive-vc-1.8.1,ajax_fade,page_not_loaded,, vertical_menu_transparency vertical_menu_transparency_on,qode-title-hidden,qode_grid_1300,footer_responsive_adv,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-19.8,qode-theme-bridge,evc-predefined-style,wpb-js-composer js-comp-ver-6.1,vc_responsive

Reform der Rennwettsteuer

Pferderennen auf der Rennbahn in Iffezheim sind eine feste Institution. Fast die ganze Gemeinde ist beschäftigt, wenn Rennwochen sind, vom Parkplatz anweisen bis hin zur Rennorganisation. Die Hotels in Baden-Baden sind ausgebucht und die Stadt füllt sich abends mit Touristen aus aller Welt.

Ich freue mich, dass wir dieses ganz besondere Event in der Region haben. Seit Jahren allerdings kämpften die deutschen Pferderennvereine gegen eine Ungerechtigkeit: Wetteinsätze bei deutschen Pferderennen unterliegen gemäß dem Rennwett- und Lotteriegesetz einer indirekten Steuer von fünf Prozent. Im Jahr 2012 wurde festgelegt, dass diese zu 96% an die Pferderennvereine zurückfließen soll, zur Förderung des Pferdesports. Aufgrund einer fehlerhaften Formulierung des Gesetzestextes galt dies aber bislang nicht für Wetten bei ausländischen Buchmachern. Auf diese Weise entgingen den Galopp- und Trabrennvereinen jährlich circa 1 Million Euro. Auf den Standort Iffezheim entfallen laut einer ersten groben Schätzung von German Racing rund 160.000 Euro pro Jahr. Diese Verwendung dieser Mittel dient ausschließlich der Förderung des Rennsports und der Durchführung von Pferderennen, was von Wirtschaftsprüfern auch jährlich überprüft wird.
Seit Jahren setzte ich mich dafür ein, dass das geändert wird, und diese fehlenden Gelder auch in Baden-Baden wieder dem Reitsport zugutekommen. Nachdem nun auch der Bundesrat zugestimmt hat, wird diese Ungerechtigkeit beseitigt. Ich freue mich auf viele weitere spannende Momente in Iffezheim!



X