Kai Whittaker | „Regionales Fleisch muss uns was wert sein“
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„Regionales Fleisch muss uns was wert sein“

Auf Einladung von Kai Whittaker MdB und der Schlachthof Bühl GmbH hielt Alois Gerig MdB, der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Landwirtschaft und Ernährung, ein brennendes Plädoyer für eine höhere Wertschätzung von regionalem Fleisch.

Für rund 100 Vertreter der regionalen Landwirtschaft, der Metzgereien, des Fleischhandels, der Hofläden und der Politik öffnete der Schlachthof Bühl seine Türen. Nach geplanter Schließung des Schlachthofs Offenburg wird der Bühler Schlachthof der einzig verbleibende regionale Schlachthof zwischen Freiburg und Bretten sein.

Nach einem Rundgang und einer Begrüßung durch Wolfgang Jokerst, dem 1. Beigeordneten der Stadt Bühl, betonte Whittaker in seinem Grußwort, dass die CDU auf regional verwurzelte Familienunternehmen setze. „Das ist und bleibt das Erfolgsmodell für eine nachhaltige Landwirtschaft“, so der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete.

Gerig zeigte sich in seiner Rede verständnisvoll für die Existenzsorgen vieler Landwirte angesichts schlechter Ernten sowie massivem Preisverfall bei Milch, Schweinefleisch und Getreide. Es brauche einen Strukturwandel mit entsprechender Entlohnung. Auch Verbraucher sollten bereit sein, einen fairen Preis zu zahlen. „Regionales Fleisch muss uns was wert sein“, betonte Gerig.

Gerig und Whittaker konnten auch von einem Verhandlungserfolg aus dem Deutschen Bundestag berichten: Auf Betreiben der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stehen im Bundeshaushalt 2016 insgesamt rund 108 Millionen Euro an zusätzlichem Geld für die Landwirtschaft zur Verfügung. Dadurch können unter anderem die landwirtschaftlichen Versicherungsbeiträge deutlich abgesenkt werden. Die Land- und Forstwirte in Baden-Württemberg werden um rund 8 Millionen Euro entlastet.

Hier die Berichterstattung des SWR zur Veranstaltung.



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