Truppenbesuch in Afghanistan
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Truppenbesuch in Afghanistan

Auf Einladung von meinem Kollegen Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Verteidigung, flog ich letzte Woche mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr zu einem Truppenbesuch nach Afghanistan. Gerne gebe ich euch hier einen kleinen Einblick in meine Reise.

In und um Masar-i Scharif beteiligen sich fast 1.200 deutsche Soldaten, darunter circa 90 Frauen, an der NATO-Mission „Resolute Support“. Insgesamt sind an der Mission circa 15.000 Soldaten beteiligt.

Zielgebiet ist der Norden Afghanistans, wo Taliban-Streitkräfte aktiv sind und afghanische Sicherheitskräfte in Gefechte verwickeln. Es ist immer noch unklar, ob die laufenden Friedensgespräche zwischen USA und Taliban erfolgreich sein werden, erfuhr ich vor Ort.

Fotos: Jenny Bartsch

Die NATO-Mission und die deutschen Truppen sind in Afghanistan nicht selbst an militärischen Aktivitäten beteiligt. Im Zentrum des politischen Mandats steht die Beratung, Ausbildung und Unterstützung der afghanischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte. Ziel der Mission ist es, dass die afghanische Regierung selbst Sicherheit für sein Land unternehmen kann.

Vertreter der deutschen Bundesregierung besuchen regelmäßig die insgesamt rund 3.000 deutschen Soldaten, die sich aktuell im Auslandseinsatz befinden. Da die Bundeswehr eine Parlamentsarmee ist und die Bundestagsabgeordneten über Auslandseinsätze entscheiden, ist es gute Tradition, dass Abgeordnete auch an Truppenbesuchen teilnehmen. Ich freue mich, dass ich zum ersten Mal seit meinem Einzug in den Deutschen Bundestag die Gelegenheit hatte, die Bundeswehr in Afghanistan zu besuchen.

Beeindruckt hat mich die hohe Einsatzbereitschaft unserer Truppe. Unter schwierigen klimatischen und politischen Bedingungen zeigen unsere Soldatinnen und Soldaten ein enormes Engagement, weit weg von Deutschland und ihren Familien. Das verdient Anerkennung und Wertschätzung. Wenn der Deutsche Bundestag die Bundeswehr zu schwierigen Auslandseinsätze schickt, dann braucht es auch eine vernünftige Ausrüstung, um die Missionen gut zu erfüllen. Der Wehretat muss deshalb steigen und nicht sinken. Ich stehe hinter unserer Bundeswehr!



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