Unterwegs in Gernsbach
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Unterwegs in Gernsbach

Kurz vor den Sommerferien habe ich meine Tour durch die 24 Gemeinden meines Wahlkreises fortgesetzt. Bei meinen regelmäßigen Gemeindetagen verbringe ich jeweils einen Tag lang in einer Gemeinde, um die Menschen, Unternehmen und Themen vor Ort besser kennenzulernen. Station 10 meiner Gemeindetour brachte mich nach Gernsbach.

Los ging es mit meiner Bürgersprechstunde am Wochenmarkt. Mit meiner „DiskutierBar“ ziehe ich im Sommer von Wochenmarkt zu Wochenmarkt in den Städten meines Wahlkreises. Mir ist es wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören, Wünsche und Sorgen aufzunehmen und zu erklären, wie die CDU-geführte Bundesregierung unser Leben konkret verbessert. Frischgebrühter Kaffee – oder kühle Getränke an heißen Sommertagen – dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.

Nach einem leckeren Mittagessen mit Dirk Preis, Vorsitzender der CDU Gernsbach, im kroatischen Restaurant Dubrovnik ging es weiter zur Firma W-Quadrat. Die Firma spezialisiert sich auf die Planung, Bau und Service von Photovoltaikanlagen und Stromspeicher.

Die Firmengründer Bruno Wörner und Günter Westermann sind Pioniere der Solartechnik. Sie begannen ihre Arbeit bereits im Jahr 1991 als Nebenerwerb und gründeten W-Quadrat im Jahr 1997. „Wir waren Überzeugungstäter, die ersten Jahre waren wirtschaftlich sehr schwierig“, so Wörner. Motor der Solarbranche wurde das Erneuerbare Energiegesetz im Jahr 2000.

Im Jahr 2008 zug die Firma auf den jetzigen Sitz in der Baccaratstraße. Die Firmenzentrale ist auch auf dem neuesten energetischen Stand und hat eine Photovoltaikanlage mit Spitzenleistung von ca. 150 kWp. „Damit stellen wir theoretisch den Storm für ca. 40-50 Haushalte her“, erklärt Wörner.

Die Preise für Solarmodule sind rasant gesunken und betragen heute circa nur noch 10% des Preises vom Jahr 1991. In der Regel haben sich Photovoltaikanlagen für private Haushalte nach 10-15 Jahren amortisiert.

Es war ein spannender Gesprächsaustausch. Der Sonnenenergie ist im Verbrauch kostenlos und umweltfreundlich. Ich finde es sehr erfreulich, dass sich Photovoltaikanlagen wirtschaftlich immer mehr rechnen. Sie sind deshalb ein sehr wichtiger Baustein in unserem Streben nach der Grünen Null, damit wir bis zum Jahr 2050 unseren CO2-Ausstoß gegen Null führen.

Im Café Felix traf ich anschließlich meine PPP-Amerikastipendiaten Marius Putzke und Robin Fortenbacher. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist der offizielle Jugendaustausch des Deutschen Bundestages und des Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Stipendiaten sind in dieser Zeit „Junior-Botschafter“ der Bundesrepublik und vermitteln an ihren Schulen, an ihren Praktikumsplätzen, in ihren Gastfamilien und in ihrer Freizeit ihre Erfahrungen vom kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Leben in Deutschland. Das Stipendium umfasst die Reise- und Programmkosten sowie die notwendigen Versicherungskosten.

© DBT/PPP
JETZT BEWERBEN!
Die Bewerbungsfrist für das 37. PPP 2020/21 beginnt am Donnerstag, dem 2. Mai 2019 und endet am Freitag, dem 13. September 2019.

Marius Putzke ist gelernter Bauzeichner, stammt aus Forbach und verbrachte das Schujahr 2018/2019 in St. Cloud in Minnesota. Er traf erst am Vortag aus den USA an und berichtete hautnah von seinen Erfahrungen. Das Highlight war für ihn das Alltagsleben in einer amerikanischen Familie und die vielen neuen, auch internationalen, Freunde, die er in dem Jahr gewonnen hat. Nach einem Semester am College unterrichtete er im zweiten Halbjahr selbst an einer Schule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Aber auch ehrenamtlich engagierte sich insgesamt rund 100 Stunden für Habitat for Humanity und erhielt dafür sogar eine Urkunde des amerikanischen Außenministeriums.

Den symbolischen Staffelstab übergab Marius an Robin Fortenbacher aus Gernsbach. Robin ist aktuell Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, wohnt in Gernsbach und wird das Schuljahr 2019/2020 in Michigan verbringen. Er fliegt demnächst ab und hat bereits Kontakt zu seinen neuen Gasteltern. Für amerikanische Verhältnisse ist seine Schule relativ klein mit rund 300 Schülern. Spannend: Reisen nach Kanada und Florida haben seine Gastfamilie bereits angekündigt. Seine Eltern freut sich, dass Robin diese Chance erhält, werden ihn aber bestimmt auch sehr vermissen, da die Stipendiaten in der Regel während des Aufenthalts nicht nach Deutschland zurückkehren.

Hier Robin auf Instagram folgen!

Habt auch ihr Lust auf ein Jahr in die USA oder kennt ihr junge Schüler bzw. Berufstätige, die sich bewerben wollen? Jeder Stipendiat wird nach einem Vorauswahlverfahren von einem Bundestagsabgeordneten ausgewählt, der für die Zeit des Stipendiats eine symbolische „Patenschaft“ übernimmt. Die Bewerbungsfrist für das Schuljahr 2020/2021 endet am Freitag, den 13. September 2019. Mehr Informationen: https://www.bundestag.de/ppp

Ich würde mich freuen, wenn sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche junge Menschen bewerben würden, um Deutschland als Juniorbotschafter in den USA zu vertreten!



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