Unterwegs in Sinzheim
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Unterwegs in Sinzheim

Als Politiker ist es mir wichtig nahe an den Sorgen und Problemen der Bürger zu sein – nur so kann ich sie auch besser verstehen. Genau deshalb sehe ich meine regelmäßigen Gemeindetage, bei denen ich jeweils einen Tag lang in der Gemeinde verbringe, als große und wichtige Möglichkeit an. Diesmal durfte ich die Menschen Sinzheims besser kennenlernen. Dabei wurde ich stets durch Gabriel Schlindwein, CDU-Fraktionsvorsitzender im Sinzheimer Gemeinderat, begleitet.

Mein spannender Tag in Sinzheim startete auch dieses Mal mit einer Betriebsbesichtigung bei Holzbau Gille. Mit über 40 Jahren Erfahrung bietet das etwa neun köpfige Team Sanierungen, Innenausbau und anderes an. Nach einer kurzen Führung durch das Unternehmen, wurden mir erneut die Probleme bewusst, an denen die Politik noch arbeiten muss: Bürokratie abbauen und mehr Chancengleichheit auf dem europäischen Binnenmarkt. Ich gehe mit vollem Hausaufgabenheft nach Berlin!

Nach einem solch konstruktiven Gespräch gilt es sich natürlich auch zu stärken. Patrick Kroll hat sich vor einigen Jahren aus der Spitzengastronomie verabschiedet und fährt nun mit seinem Krollinger’s Food-Truck durch die Region, um die Menschen mit seinen Gerichten zu begeistern, die er mit Zutaten aus der Region zubereitet – immer mit der Vision, dass gutes Essen nicht viel kosten muss. Damit hat er auch mich überzeugt – ich komme wieder!

„Ist verstopft das Abflussrohr, kommt Christ der Kanaldoktor“ – nicht nur mit seinem Werbespruch bleibt mir der Kanaltechniker Rolf Christ noch lange im Gedächtnis. Gemeinsam mit seiner Frau führte er uns stolz durch das familiäre Unternehmen, das sich seit 1992 mit Kanaltechnik und der Bereitstellung von derzeit etwa 600 Toilettenwagen beschäftigt. Der aufschlussreiche Besuch endete mit einer Einladung zu leckerem Kaffee und Kuchen, bei der ich auch vor allem eins zu spüren bekam: Herr Christs Leidenschaft für den Fasching. Überall finden sich Plakate und Auszeichnungen, die an die Zeit als Prinzenpaar der Faschingsgarde erinnern.

Weiter ging es mit einem völlig anderen Thematik: Der Flüchtlingshilfe Sinzheim. Gemeinsam mit den Verantwortlichen traf ich mich – erneut bei Kaffee und Kuchen – um mich auszutauschen. In der Unterbringung St. Vizenz finden etwa 65 Menschen ein Zuhause. Viele davon sind Mütter mit ihren Kindern, die u.a. aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und Afrika nach Deutschland geflohen sind, um hier Schutz zu finden. Bei meinen Besuch nannten die Helfer St. Vinzenz immer wieder einen „Glücksfall“. Das finde ich auch. Die Unterbringung ist ein Beispiel dafür, wie gelungene Flüchtlingshilfe aussehen kann.

Bei unserem Gespräch ging es vor allem darum, wie wir Geflohene besser in unsere Gesellschaft integrieren können. Wesentliche Faktoren sind hier vor allem das Erlernen der deutschen Sprache und Arbeit. Beides sind Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Der Wille dazu ist da, dass wurde mir auch im persönlichen Gespräch mit den Geflüchteten deutlich.

Während unserer Diskussion kamen wir auch immer wieder zu einem Thema zurück: der aktuellen Wohnungssituation in Deutschland. Das zeigt, dass sich die Menschen darum sorgen, dass Wohnraum unbezahlbar wird. Das darf nicht sein. Der Traum von den eigenen vier Wänden muss auch Realität werden können.

Dieser für mich wertvolle Tag endete mit einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung bei der CDU Sinzheim. Nachdem hier zunächst die 21 Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Sinzheim für die am 26. Mai stattfindenden Kommunalwahlen vorgestellt wurden, blickten wir zusammen auf die vergangenen erfolgreichen fünf Jahre und unsere Vorstellungen für die Zukunft. Anschließend hatte ich die Chance einige Worte zur aktuellen Europapolitik zu sagen und über die zukünftigen Herausforderungen zu sprechen. Ich bedanke mich für die anschließende spannende Diskussion.

Danke liebe Sinzheimer für die Möglichkeit euch noch besser kennenlernen zu dürfen. Ich nehme viele neue Eindrücke mit!



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