Kai Whittaker | Unterwegs in Steinmauern
19749
post-template-default,single,single-post,postid-19749,single-format-standard,cookies-not-set,qode-music-1.0.1,qode-news-1.0.2,qode-quick-links-1.0,qode-tours-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,, vertical_menu_transparency vertical_menu_transparency_on,qode-title-hidden,qode_grid_1300,footer_responsive_adv,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-16.6,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.5.1,vc_responsive

Unterwegs in Steinmauern

Vor kurzem habe ich meine Gemeindetage-Tour fortgesetzt. Nach Bischweier, Bühlertal, Gaggenau und Weisenbach war jetzt das kleine, aber feine Steinmauern an der Reihe. Los ging’s mit einem Besuch in der Seniorentagesstätte Haus Sonnenschein. In Begleitung von Reinhilde Weisenburger, der örtlichen CDU-Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, bekam ich schöne Einblicke in die helle, freundliche, familiäre Atmosphäre des Hauses.

Von 8 Uhr bis 17 Uhr werden täglich circa 20 Tagesgäste betreut, welche zum Großteil aus Rastatt und der Hardt kommen. Sie werden von Fahrern von zu Hause abgeholt und abends wieder zurückgebracht. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Pflege, sondern der gemeinsame Tagesablauf. Neben gemeinsamen Mahlzeiten stehen Aktivierungsübungen, Singen und Spiele auf dem Programm. Nachmittags gibt es auch die Möglichkeit, sich in den Erholungsraum zurückzuziehen. Geschäftsführerin Andrea Protze. Der examinierte Pflegerin stehen aktuell zehn Mitarbeiter zur Verfügung, darunter Krankenschwestern, Fachkräfte für Beschäftigung, Fahrer und einer Reinigungskraft. Eine Herausforderung stelle allerdings der Fachkräftemangel dar. Tagespflegestätten helfen Menschen, welche sich untertags nicht alleine versorgen können oder sich einsam fühlen. Sie entlasten auch Angehörige. Ein entsprechendes Angebot in der Region finde ich deshalb sehr wichtig!

Bei einem Gespräch im Rathaus konnte ich mich länger mit Bürgermeister Siegfried Schaaf sowie seinen Stellvertretern Martin Becker (Bürgervereinigung) und Reinhilde Weisenburger (CDU) unterhalten. Im Mittelpunkt stand das Thema Verkehr: Die Gemeinde Steinmauern möchte eine Entlastungsstraße vom Gewerbegebiet in Richtung Rastatter Klärwerk bauen. Die Idee klingt sehr gut. Ich wünsche der Gemeinde viel Erfolg für die anstehenden Abstimmungen und Entscheidungen. Die Dorfmitte würde durch diese Maßnahme spürbar entlastet werden. In Begleitung von Nabaraj Jamarkattel ging es dann weiter zum rechten Murgdamm. Dieser wird zusammen mit dem Rheinhochwasserdamm durch das Land Baden-Württemberg ertüchtigt – auf einer Gesamtlänge von 14 Kilometern. Die Baumaßnahme hat dieses Jahr begonnen und soll 2024 abgeschlossen werden. Damit wird Steinmauern in Zukunft auch für 200-jähriges Hochwasser gewappnet sein.

Bei heißen Würsten, duftendem Kaffee und leckerem Kuchen ging es im Anschluss zu den Freunden alter Landmaschinen. Der Verein hat sich 1996 gegründet und entwickelte rasant eine enorme Sammelleidenschaft für alte Landmaschinen wie Drehmaschinen und Traktoren. 2001 wurde eine eigene Halle, die Bulldoghalle, fertiggestellt, und 2011 sogar eine Landmaschinenmuseum eröffnet. Das nenne ich mal eine lebendige, fahrende Tradition!

Zum Abschluss dieses abwechslungsreichen Tages baute ich zusammen mit Matthias Götz, Vorsitzender der CDU Steinmauern, im Edeka-Markt Jung meine DiskutierBar auf und hatte gute Gespräche mit der Bürgerschaft. Der nächste Gemeindetag steht bereits am 16. November in Rastatt auf dem Programm! Ich halte euch auf dem Laufenden!



X