Kai Whittaker | Von Vorlesen bis Biertrinken: Gemeindetag Rastatt
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Von Vorlesen bis Biertrinken: Gemeindetag Rastatt

Nach Bischweier, Bühlertal, Gaggenau, Steinmauern und Weisenbach setzte ich meine Tour der Gemeindetage in Rastatt fort. Es war ein kunterbunter, abwechslungsreicher Tag. Von Vorlesen bis Biertrinken war alles dabei.

Zusammen mit Brigitta Lenhard, Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Rastatt, durfte ich morgens beim bundesweiten Vorlesetag in der Gustav-Heinemann-Schule mitwirken. Als Mitglieder der Jury durften wir bei einem Vorlese-Wettbewerb helfen, für die verschiedenen Klassenstufen die besten Vorleserinnen und Vorleser auszuwählen. Die Schülerinnen und Schüler, die vor großem Publikum vorgelesen haben, zeigten wirklich viel Mut und Können! Herzlichen Dank an Konrektorin Sonja Walz und ihr Team für die tolle Organisation!

Bei Effektiv Bildung, einer privaten Bildungseinrichtung, erkundigte ich mich bei Ingeborg Schmid über die Deutsch- und Alphabetisierungskurse, welche dort für über 40 Flüchtlinge angeboten werden. Sehr gut fand ich, dass besondere Kurse für Mütter mit jungen Kindern angeboten werden. Kinderbetreuung und Deutschkurse finden so parallel statt. Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion wollen wir die in Deutschland wohnenden Flüchtlinge fördern, aber auch fordern. Deutsch lernen ist dabei ein „Muss“, damit Integration langfristig auch gelingen kann.

Die Mittagspause nutzte ich, um mich bei einem gemeinsamen Essen im Hopfenschlingel mit dem Rastatter „Bau-Bürgermeister“ Raphael Knoth auszutauschen. Ob Bahnhofsmodernisierung, der Ausbau der Autobahnausfahrt Rastatt-Nord oder die Querspange beim Münchfeld: In der Barockstadt stehen in den kommenden Jahren viele wichtige Infrastrukturthemen auf der Agenda, die ich auf bundespolitischer Ebene gerne weiterhin vollumfänglich unterstütze.

Bei meiner nachmittäglichen Diskussionsrunde mit dem DEHOGA Kreisverband Rastatt unterstrichen die versammelten Gastwirte aus der Region insbesondere zwei Wünsche. Erstens wäre es für die Gastwirtschaft besser, wenn die tägliche Arbeitszeit von 10 auf max. 12 Stunden erhöht wird. Dabei geht es nicht darum, die Arbeitszeit zu erhöhen, sondern flexibler zu verteilen, um besser für längere Feste gewappnet zu sein. Zweitens fordern die Gastwirte „Gleiche Steuern für Essen“. Zwischen dem Essen aus dem Supermarkt, im Gehen, im Stehen und im Restaurant sollte kein Unterschied gemacht werden, was die Mehrwertsteuer betrifft. Für beide Anliegen habe ich große Sympathien!

In Begleitung von Vertretern der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Stadtwerke Rastatt ging es weiter zum Oberschlesischen Sportverein, dessen Sportplatz dem Bund gehört. Leider kann die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben die monatliche Miete nicht reduzieren. Dafür werden dem Verein aber keine Steine in den Weg gelegt, was die Herstellung eines eigenen Stromanschlusses betrifft. Vorsitzender Bernhard Warzecha schlug vor, am Schwalbenrain für alle dort ansässigen Vereine einen neuen Sportpark zu errichten. Das finde ich einen spannenden, diskussionswürdigen Vorschlag!

Einen schönen Ausklang fand mein Rastatter Gemeindetag bei der Brauerei C. Franz. Zusammen mit dem CDU Ortsverband Rastatt lud ich zu einer Brauereibesichtigung und anschließender bundespolitischen Diskussion ein. Wolfgang Scheidtweiler, ein leidenschaftlicher Bierbrauer, hat zusammen mit seiner Familie große Pläne für die 175-jährige Brauerei C. Franz. Vor vier Jahren hat er die Brauerei übernommen. Sie wird demnächst umfassend renoviert. In den nächsten Jahren sollen ein Biermuseum, ein Hotel und ein Biergarten folgen. Erster Erfolg: In kurzer Zeit wurde der Bierabsatz mehr als verdreifacht!

Damit ging der 6. und letzte meiner Gemeindetage des Jahres 2018 zu Ende. Nächstes Jahr geht es weiter! 



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